Die DAV-Sektionen kümmern sich um ein Netz aus Bergwegen und alpinen Steigen in Eigenregie mithilfe ehrenamtlicher Wegehelfer unter der Leitung der Wegereferenten. Die Wegearbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Hütten- und Wegenetzes der Alpenvereine. Gut erhaltene und markierte Wege erhöhen die Sicherheit der Bergsteiger und verringern die Zahl von Bergrettungseinsätzen. Die DAV-Sektionen betreuen fast flächendeckend insgesamt 446 Arbeitsgebiete mit fast 100 Quadratkilometern Fläche in Bayern und im westlichen Österreich. Sie kümmern sich um ein Netz aus Bergwegen und alpinen Steigen von etwa 30.000 Kilometern Länge. Es werden Wegeabschnitte markiert, beschildert und repariert, wenn sie im Winter durch Lawinenabgänge zerstört worden sind, Drahtseilversicherungen an exponierten Stellen regelmäßig kontrolliert und erneuert oder Wegabschneider renaturiert. Diese Arbeiten werden traditionell bis heute zum großen Teil von ehrenamtlichen Wegewart*innen der Sektionen erledigt. Gemeinsam investieren sie mehr als 50.000 Arbeitsstunden im Jahr. Darüber hinaus werden umfangreichere Wegebaumaßnahmen auch von Fachfirmen ausgeführt. Jedes Jahr fließen in das DAV Wegenetz rund eine Million Euro. Der DAV erhält für den Unterhalt der alpinen Wege finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern, von den österreichischen Bundesländern Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie von der Versicherungskammer Bayern

Das Arbeitsgebiet der Sektion Prien liegt im Gebiet von Kampenwand und Geigelstein auf der Fläche des Landkreises Rosenheim. Die angrenzenden benachbarten Sektionen sind Achental und Traunstein.

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Ansprechpartner

© Rico Arndt, Ingrid Conrad, Johanna Höllmüller, Herbert Kuhn

Herbert Kuhn, Rico Arndt, Johanna Höllmüller, Ingrid Conrad

Beirat | Wegereferenten