Wikingerschach stand als erstes auf dem Programm. Vereitelte Betrugsversuche sowie hitzige Diskussionen sind auf dem Schlachtfeld ganz normal. Doch als die letzte Schlacht geschlagen war und das Himmelslicht erlosch, wurde schnell der große Spieletisch beschlagnahmt. Naja was soll ich sagen, vier von vier Spielen dominierte Anna über jeden. Chancenlos mussten sich Sieben Narren der neuen Kaiserin unterwerfen. Diese Nacht verwandelten sich die Schmetterlinge jedoch nicht mehr in aufgedrehte Hühner. So flatterten sie Richtung Nest und verzogen sich glücklich, doch sehr müde in ihre Kokons. Als die Morgenröte am Horizont seinen Lauf nahm, tobten acht fleißige Zwerge durch die Villa Kunterbunt. Frühstücken, packen und fegen. Ein jeder legte sich richtig ins Zeug, als sich das Felsenflüstern langsam in lautes Schreien aufschaukelte. Kurze Mark Forster Tanz- und Singpause, bevor es dann zum Felsen ging. Dort angelangt, stellte Tobi fest, dass er mal wieder sein Trinken vergessen hat. Und das vorlauter Angstnudel-Kocherei, für einen super Stärkung zwischendrin. Selbstlos, aufopfernd. Als sich Julia wie Pete Whittaker in die Felsspalten klemmte und presste, stellte sie schnell fest, dass ihr rechter Fuß zu sehr klemmte und sich nicht mehr bewegen ließ. Doch sie blieb ruhig, lachte und sang „Es gibt nix was mich hält Au Revoir“. Mark Forster wäre stolz und wir waren es auch. Ganz richtig war die Deutung des Liedes in diesem Moment nicht, doch mussten alle Lachen. Pesto Nudeln, Sonnenschein im Buchenwald und toller Jurakalk. So genoss noch jeder die letzten Stunden in der Natur. Alleine oder gemeinsam, einfach frei und ganz er selbst. Zu kurz die Zeit, doch erfüllend.